Odgers Berndtson
Odgers Berndtson, seit 2026 unter dem Namen Odgers auftretend, ist eine internationale Personalberatung mit Hauptsitz in London, 1965 in Europa gegründet. Das Haus bietet Executive Search, Interim Management, Leadership Advisory mit Assessment und Board Practice an und ist Mitglied der AESC.
Wer Odgers Berndtson ist
Odgers Berndtson wurde 1965 in Europa gegründet und hat seinen Hauptsitz in London. Nach eigenen Angaben arbeitet das Haus mit mehr als 60 Standorten in 33 Ländern und ist Mitglied der Association of Executive Search and Leadership Consultants (AESC), deren Verhaltenskodex für Vertraulichkeit und Exklusivität steht. Seit 2026 tritt die Gruppe unter dem verkürzten Namen Odgers auf; in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es eigene Landesgesellschaften.
Die Leistungen reichen laut Website von Executive Search über Interim Management und Middle Management Recruitment bis zu Leadership Advisory mit Führungskräfte- und Gremien-Assessments, Board Practice und Team Coaching. Branchenpraxen umfassen unter anderem Industrie, Automotive, Familienunternehmen, Financial Services, Healthcare & Life Sciences, Technologie, Private Equity und den öffentlichen Sektor.
Wofür das Haus mandatiert wird, und was das für Sie heißt
Odgers wird für Besetzungen auf Geschäftsführungs- und erster Ebene mandatiert, häufig im großen Mittelstand, in Familienunternehmen und im öffentlichen Sektor, und zusätzlich für Interim-Mandate und Assessments. Das Haus gehört zur internationalen Spitzengruppe, ohne zu den fünf SHREK-Häusern zu zählen; viele Mandate liegen damit genau dort, wo Positionen der ersten und zweiten Ebene vergeben werden.
Für Sie bedeutet das: Odgers deckt eine breitere Spanne an Rollen ab als die reinen Vorstandshäuser, von der Bereichsleitung bis zum CEO eines Mittelständlers. Wer hier angesprochen wird, sollte wissen, ob er für eine feste Position, ein Interim-Mandat oder beides in Frage kommt, und das klar sagen. Die Assessment-Kompetenz des Hauses zeigt sich auch im Interview: Rechnen Sie mit Fragen zu Führungsverhalten und Entscheidungen, nicht nur zu Stationen.
Wie Sie dort sinnvoll sichtbar werden
Aus meiner Zeit als Headhunterin weiß ich, dass Berater in Häusern dieser Struktur nach Praxen arbeiten. Der Berater für Familienunternehmen kennt andere Entscheider als der für Financial Services. Wer sich an „Odgers“ wendet, erreicht niemanden; wer sich an den Berater wendet, der seine Branche verantwortet, hat eine Chance, gelesen zu werden.
Ich empfehle deshalb, Ihre Zielrolle und Branche zuerst zu klären, dann den passenden Berater zu bestimmen und ihn mit einem konkreten Anlass anzusprechen: einer Empfehlung, einem gemeinsamen Kontakt, einem Projekt, das in seine Welt gehört. Ein gepflegtes LinkedIn-Profil, das in den ersten Zeilen Ebene, Branche und Ergebnisse nennt, macht Sie für seine Recherche auffindbar. Massenversand an alle Büros bewirkt das Gegenteil.