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Personalberatung

Egon Zehnder

Kurz gesagt

Egon Zehnder ist eine internationale Personalberatung für Executive Search und Leadership Advisory, 1964 in Zürich von Dr. Egon P. S. Zehnder gegründet. Das Haus arbeitet nach eigener Darstellung als „One Firm“ mit mehr als 600 Beratern in 71 Büros und 37 Ländern.

Website: egonzehnder.com ↗

Wer Egon Zehnder ist

Dr. Egon P. S. Zehnder eröffnete sein erstes Büro am 4. Juli 1964 in Zürich. Aus dieser Gründung wurde eine der international größten Beratungen für Besetzungen auf Vorstands- und Geschäftsführungsebene. Nach eigenen Angaben arbeiten heute mehr als 600 Berater in 71 Büros und 37 Ländern, nach einem Modell, das das Haus „One Firm“ nennt: gemeinsame Anreize statt Einzelhonorare der Partner.

In Deutschland begann Egon Zehnder 1973 in Düsseldorf, gefolgt von Hamburg (1986) und München (1989); Frankfurt gehört ebenfalls zu den deutschen Büros, in der Schweiz sind es Zürich und Genf. Zu den Leistungen zählen laut Website CEO-, Executive- und Board-Search, Nachfolgeplanung, Board Advisory und Executive Assessment, dazu Leadership-Entwicklung. Branchenpraxen reichen von Industrie und Finanzdienstleistungen über Health und Technologie bis zur Beratung von Familienunternehmen.

Wofür das Haus mandatiert wird, und was das für Sie heißt

Egon Zehnder wird typischerweise beauftragt, wenn ein Unternehmen eine Vorstands- oder CEO-Position besetzt, eine Nachfolge vorbereitet oder einen Aufsichtsrat ergänzt. Das Haus gehört zu den fünf Beratungen, die im Markt als SHREK zusammengefasst werden, vergleichbar den Big Four bei den Wirtschaftsprüfern. Die Mandate sind in aller Regel exklusiv und honoriert, unabhängig davon, ob am Ende ein Kandidat aus der Longlist oder ein externer Vorschlag das Rennen macht.

Für Sie als Kandidat bedeutet das zweierlei. Der Auftraggeber ist das Unternehmen, nicht Sie; der Berater sucht ein klar beschriebenes Profil, keinen Menschen mit vielen Möglichkeiten. Und: Egon Zehnder legt nach eigener Darstellung großen Wert auf Assessment und Potenzialeinschätzung. Wer dort ins Gespräch kommt, wird nicht nur nach Stationen gefragt, sondern danach, wie er Entscheidungen trifft und Teams führt.

Wie Sie dort sinnvoll sichtbar werden

Ich habe selbst als Headhunterin gearbeitet und weiß, wie Berater in Häusern dieser Größe suchen: in ihren eigenen Datenbanken, über Empfehlungen aus laufenden Mandaten und über ein LinkedIn-Profil, das in zwei Zeilen sagt, wofür jemand steht. Eine unaufgeforderte Bewerbung an das Sekretariat landet selten dort, wo entschieden wird. Was ankommt, ist ein Profil, das genau zu einem Suchmuster passt, und ein Name, der in einem Referenzgespräch fällt.

Deshalb rate ich, Egon Zehnder weniger als Adressat einer Bewerbung zu sehen und mehr als Markt, in dem Sie auffindbar sein sollten. Klären Sie zuerst Ihre Zielrolle und die Branche, in der Sie gesucht werden wollen, dann den Berater, der genau diese Praxis verantwortet. Ein kurzer, präziser Kontakt mit einem belastbaren Grund wiegt mehr als jeder Massenversand.

Ihr nächster Schritt

Ein Begriff erklärt den Markt. Ihre Lage erklärt er nicht.

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