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Personalberatung

Spencer Stuart

Kurz gesagt

Spencer Stuart ist eine privat geführte internationale Personalberatung für Executive Search und Leadership Advisory, 1956 von Spencer R. Stuart in Chicago gegründet. Nach eigenen Angaben arbeitet das Haus mit mehr als 60 Büros in über 30 Ländern.

Website: spencerstuart.com ↗

Wer Spencer Stuart ist

Spencer R. Stuart gründete das Haus 1956 in Chicago. Es ist bis heute privat geführt und nach eigenen Angaben mit mehr als 60 Büros in über 30 Ländern vertreten. In Deutschland bestehen die Büros in Frankfurt und München laut Unternehmensmitteilung seit Mitte der 1960er Jahre, Düsseldorf kam 2018 hinzu; in Wien gibt es ein weiteres Büro. Deutschland und Österreich werden gemeinsam geführt.

Die Leistungen umfassen laut Website Executive Search, Board & CEO Advisory, CEO Succession Planning, Executive Assessment und Leadership Consulting, dazu Themen wie Family Business, Restructuring und AI Leadership. Die Branchenpraxen reichen von Industrie und Konsumgütern über Financial Services und Healthcare bis zu Technologie, Medien und Private Equity.

Wofür das Haus mandatiert wird, und was das für Sie heißt

Spencer Stuart gehört zu den Häusern, die im Markt unter dem Kürzel SHREK zusammengefasst werden, also zu den international größten Beratungen für Vorstands- und Aufsichtsratsbesetzungen. Typische Mandate sind CEO-Nachfolgen, die Besetzung von Vorstandsressorts und Aufsichtsräten sowie Beratung zur Zusammensetzung von Gremien. Solche Aufträge sind exklusiv und honoriert, und sie beginnen in der Regel mit einem genauen Profil, das der Auftraggeber mit dem Berater erarbeitet hat.

Für Sie heißt das: Wenn Spencer Stuart anruft, gibt es ein konkretes Mandat und ein konkretes Suchmuster, in das Sie passen. Das Gespräch dient dem Abgleich mit diesem Muster und einer ersten Einschätzung Ihrer Führungswirkung. Wer hier mit einer breiten Selbstbeschreibung antwortet, macht es dem Berater schwer, Sie dem Kunden vorzustellen. Wer in zwei Sätzen sagt, wofür er steht und was er bewegt hat, bleibt im Gedächtnis, auch für das nächste Mandat.

Wie Sie dort sinnvoll sichtbar werden

In meiner Zeit als Headhunterin habe ich erlebt, wie Mandate auf dieser Ebene vergeben und wie Kandidaten gefunden werden: über die eigene Datenbank, über Referenzgespräche und über Empfehlungen aus dem Netzwerk des Beraters. Eine Initiativbewerbung an ein Haus wie Spencer Stuart erreicht selten den Partner, der gerade sucht. Was ihn erreicht, ist ein Name, der in einem Gespräch mit einem Aufsichtsrat oder CEO fällt.

Deshalb rate ich, zuerst zu klären, in welcher Branche und für welche Rolle Sie gefunden werden wollen, und dann den Berater zu bestimmen, der diese Praxis in Frankfurt, München, Düsseldorf oder Wien verantwortet. Ein kurzer Kontakt mit einem belastbaren Anlass, ein aktuelles Profil, das zu seinem Suchmuster passt, und Geduld: So entsteht Sichtbarkeit bei einem Haus, das nicht auf Bewerbungen wartet.

Ihr nächster Schritt

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