Aufhebungsvertrag
Der Moment, der alles verändert
Ein Aufhebungsvertrag auf dem Tisch trifft die meisten Top-Führungskräfte unvorbereitet. Es geht um Ihre Existenzgrundlage, um Ihren Ruf und um die Frage, wie es jetzt weitergeht. In diesem Moment reagieren selbst erfahrene Manager emotional – und genau darauf setzen manche Arbeitgeber.
Der teuerste Fehler passiert in den ersten Minuten: eine vorschnelle Zusage, eine beiläufige Bemerkung, ein zu früh unterschriebenes Papier. Dabei dürfen Sie sich Zeit nehmen. Hören Sie zu, kommentieren Sie nichts und holen Sie sich Rat, bevor Sie sich positionieren.
Die am meisten unterschätzte Wahrheit: Auch wenn Sie selbst gehen wollen, lassen sich Abfindung, Outplacement und Zeugnis aktiv gestalten. Übernehmen Sie die Führung – mit Rat und Tat an Ihrer Seite. Denn wer seine rechtliche Position kennt, verhandelt anders: „Das Wissen verändert die Haltung.“
Im Gespräch: Fachanwalt für Arbeitsrecht Till Hischemöller
Vier Impulse aus dem Gespräch
Aufhebungsvertrag verhandeln
1
Kennen Sie Ihre Position, bevor es kriselt
Ihre kündigungsrechtliche Position sollten Sie kennen, bevor es kritisch wird – so selbstverständlich „wie Zähneputzen“.
2
Im Trennungsgespräch: erstmal zuhören
Zuhören, nichts zusagen, beraten lassen. Das ist keine Schwäche, sondern Verhandlungsführung.
3
Verhandeln Sie das Gesamtpaket
Ein finanziertes Outplacement gehört fast noch vor die Abfindung – und den Berater wählen Sie selbst, auch wenn es Rahmenverträge gibt. Warum? Weil es Ihre Zeit der Neuorientierung deutlich verkürzt.
4
Eine Trennung ist der Anfang von etwas Neuem
Ihre Erfolge gehören jetzt sichtbar gemacht, die Opferrolle können andere spielen.
Gerne können Sie mich oder RA Till Hischemöller bei Rückfragen zu einem Aufhebungsvertrag gerne kontaktieren
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