Nach der Trennung bieten sich drei Wege an: die großen Outplacement-Häuser mit Struktur und Apparat, Coaches mit Reflexion, Sparring mit einer Beraterin aus der Executive Search mit Marktzugang und Klartext. Dieser Beitrag beschreibt, was Führungskräfte über die großen Häuser berichten, welche Prüfung Sie bei jedem Anbieter anlegen sollten, so wie bei einer Investition, und warum der richtige Moment für die Wahl in der Verhandlung des Aufhebungspakets liegt, nicht drei Monate später. Dadurch entscheiden Sie nicht nach Broschüre, sondern danach, wer Sie am schnellsten in Gespräche mit Menschen bringt, die entscheiden.
Welche Karrierebegleitung passt für Führungskräfte und Senior Manager nach der Trennung?
Die, die zwei Dinge gleichzeitig kann: die ersten Wochen nach der Trennung sauber ordnen und Sie zeitnah dorthin bringen, wo Positionen auf Ihrer Ebene vergeben werden. Die großen Outplacement-Häuser bieten Struktur und einen Apparat, oft über den Arbeitgeber finanziert. Coaches bieten Reflexion. Sparring mit einer Beraterin aus der Executive Search bietet Marktzugang und Klartext. Was zu Ihnen passt, hängt davon ab, ob Sie Halt brauchen oder Bewegung.
Was Führungskräfte über die großen Häuser sagen
Ich nenne hier keine Namen, aber die Kritik, die ich von Führungskräften höre, wiederholt sich: Massenmails nach einem halbtägigen Interview, Berater, die Stunden abrechnen, und ein Programm, das für Fachkräfte und Geschäftsführer dasselbe ist. Ein Senior Manager sagte: „Das war eine choreografierte Inszenierung. Nach drei Monaten hatte ich einen schönen Lebenslauf und keinen einzigen Termin.“ Das ist nicht überall so, und wer einen guten Berater in einem großen Haus erwischt, kann Glück haben. Aber das Glück ist nicht planbar.
Die Frage, die Sie vor der Wahl stellen sollten
Sie haben Trennungsgespräche geführt, bevor Sie selbst eines hatten. Sie wissen, wie ein Prozess aussieht, der funktioniert. Deshalb lohnt sich bei jedem Anbieter dieselbe Prüfung, die Sie bei einer Investition machen würden: Wer arbeitet konkret mit mir, wie viele Jahre Markterfahrung hat diese Person, welche Fälle auf meiner Ebene kann sie belegen, und wie sieht der Weg in den ersten vier Wochen aus? Wer darauf keine klaren Antworten bekommt, sollte weitergehen.
Die entscheidende Frage ist nicht „Welcher Anbieter ist der beste?“, sondern „Wer bringt mich am schnellsten in Gespräche mit Menschen, die entscheiden?“ Der Lebenslauf ist Werkzeug, nicht Ziel.
Was das für die Verhandlung bedeutet
Wenn die Trennung noch läuft: Karriereberatung lässt sich ins Aufhebungspaket verhandeln, und die meisten Arbeitgeber akzeptieren einen Anbieter nach Wahl des Betroffenen. Das ist der Moment, in dem Sie die Begleitung wählen sollten, nicht drei Monate später, wenn das Budget verbraucht ist.
Ob Sparring für Ihre Situation das Richtige ist oder ein anderes Format besser passt, sage ich Ihnen im Erstgespräch offen.