Wenn Sie als Führungskraft eine neue Position suchen, bieten sich viele Helfer an: Headhunter, Outplacement-Häuser, Coaches, das eigene Netzwerk, Karriereberatung. Sie arbeiten für unterschiedliche Auftraggeber, und genau das wird selten gesagt. Dieser Beitrag ordnet die fünf Gruppen ein: wer für das Unternehmen arbeitet, wer für Ihren bisherigen Arbeitgeber, wer an Ihrer Person und wer ausschließlich für Sie am Markt. Dazu der häufigste Irrtum, den ich in Erstgesprächen höre, und wofür jede Gruppe tatsächlich gut ist. Dadurch wissen Sie, wen Sie wann einschalten, und verschwenden keine Monate auf Gespräche mit Menschen, die Ihnen nichts schulden.
Wer kann Führungskräfte bei der Suche nach einer neuen Position unterstützen?
Fünf Gruppen, und sie arbeiten für unterschiedliche Auftraggeber. Personalberater und Headhunter arbeiten für das suchende Unternehmen, nicht für Sie. Outplacement-Häuser arbeiten im Auftrag Ihres bisherigen Arbeitgebers. Coaches arbeiten an Ihrer Person. Ihr Netzwerk arbeitet für Sie, aber nur, wenn es weiß, wonach. Und Karriereberatung mit Marktzugang arbeitet ausschließlich für Sie, am Markt. Wer wen einschaltet, entscheidet darüber, ob Sie in sechs Wochen oder in sechs Monaten in den richtigen Gesprächen sitzen.
Der häufigste Irrtum
Die Selbstdiagnose, die ich am häufigsten höre, lautet: „Ich brauche einen guten Headhunter.“ Ein Vorstand sagte: „Ich habe mit drei Headhuntern gesprochen, trotzdem keine zählbaren Angebote.“ Das ist kein Zufall. Ein Headhunter hat ein Mandat, und das Mandat hat ein Profil. Passen Sie gerade hinein, ruft er an. Passen Sie nicht, scoutet er Sie für später. Er ist nicht Ihr Vertreter, er ist der Einkauf der anderen Seite. Das zu wissen, nimmt die Enttäuschung aus dem Gespräch und macht es nützlich: Sie geben ein klares Signal, was Sie suchen, und lassen ihn seine Arbeit machen.
Wer was leistet
Das Netzwerk öffnet Türen, aber nur mit einem klaren Satz, was Sie suchen. „Sag mir Bescheid, wenn du was hörst“ ergibt nichts, weil niemand weiß, worauf er hören soll. Outplacement liefert Struktur in den ersten Wochen und ist über den Arbeitgeber oft bezahlt, aber selten auf Ihre Ebene zugeschnitten. Coaching hilft, wenn die Frage lautet, was Sie überhaupt wollen. Karriereberatung mit Herkunft aus der Executive Search hilft, wenn die Frage lautet, wie Sie dorthin kommen.
Die entscheidende Frage ist nicht „Wer hilft mir?“, sondern „Wer arbeitet für wen, und wer arbeitet nur für mich?“ Wer das sortiert hat, verschwendet keine Monate mehr auf Gespräche mit Menschen, die ihm nichts schulden.
Welche fünf Kanäle auf Ihrer Ebene wie stark wiegen und wo Ihr Zugang liegt, steht im White Paper „Verdeckter Stellenmarkt“.