Karriereberatung auf Führungsebene ist kein Bewerbungstraining und kein Lebenslauf-Service. Sie bringt drei Dinge zusammen, die allein schwer gleichzeitig gelingen: Klarheit über die nächste Rolle, einen erprobten Weg in den Markt, auf dem diese Rolle vergeben wird, und ein Gegenüber, das Ihnen sagt, was Ihr Umfeld nicht sagt. Dieser Beitrag zeigt, wo Coaching und Outplacement enden und Karriereberatung beginnt, für wen das Format passt und für wen ausdrücklich nicht. Dadurch können Sie vor der Entscheidung einordnen, ob Sie an der Person, am Prozess oder am Markt arbeiten müssen, und wählen das Format, das Ihnen Monate spart.
Was leistet Karriereberatung für Führungskräfte, die sich verändern wollen?
Sie bringt drei Dinge zusammen, die Sie allein nur schwer gleichzeitig hinbekommen: Klarheit über die nächste Rolle, die zu Persönlichkeit, Lebenssituation und Marktwert passt; einen erprobten Weg in den Markt, auf dem diese Rolle vergeben wird; und ein Gegenüber, das den Markt von der anderen Seite kennt und Ihnen sagt, was Ihr Umfeld nicht sagt. Karriereberatung auf dieser Ebene ist kein Bewerbungstraining und kein Lebenslauf-Service. Sie ist Marktarbeit mit Sparringspartner.
Woran man den Unterschied merkt
Ein Geschäftsführer sagte mir im Erstgespräch: „Ich habe schon einen Coach gehabt. Der hat mir geholfen, zu verstehen, was ich will. Aber dann stand ich da und wusste nicht, wie ich da hinkomme.“ Das ist die Grenze, an der viele Formate enden. Coaching arbeitet an der Person. Outplacement-Häuser arbeiten am Prozess, oft mit einem Apparat, der für Hunderte Teilnehmer gebaut ist. Karriereberatung, wie ich sie verstehe, arbeitet am Markt: Welche Unternehmen brauchen gerade jemanden wie Sie, wer entscheidet dort, und wie kommen Sie auf den Tisch, bevor ein Berater beauftragt wird.
Für wen das passt
Sie sind eine erfahrene Führungskraft, meist 45 plus, und Sie haben in Ihrer Laufbahn selten etwas dem Zufall überlassen. Jetzt steht eine Veränderung an, weil der Merger durch ist, der neue CEO andere Leute will oder weil Sie merken, dass Ihnen Ihre Rolle fehlt. Sie wollen nicht irgendeinen Job, sondern den nächsten Schritt, bei dem Verantwortung, Vergütung und Gestaltung wieder zusammenpassen. Und Sie sind bereit, sich einzubringen. Dieses Format ist nichts für Zuschauer. Wer erwartet, dass jemand anders die Arbeit macht, ist bei einem Vermittler besser aufgehoben.
Was Sie davon haben
Sie sparen Monate, in denen Sie sonst in die falsche Richtung laufen. Sie halten Ihren Marktwert stabil, weil Sie nicht unsortiert sondieren. Und Sie haben weniger Nervenverschleiß, weil Sie nicht allein wissen müssen, ob es am Markt liegt oder an Ihnen. Das ist die Rechnung, die am Ende zählt, und sie fällt bei dieser Zielgruppe fast immer zugunsten der Beratung aus.
Ob eine Zusammenarbeit für beide Seiten passt, klärt sich im Erstgespräch. Kostenfrei, vertraulich, 20 Minuten.