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Karriere-Blog · Karriereberatung

Karriereberatung für Führungskräfte, die sich verändern wollen: Was sie leistet und was nicht

Marktarbeit mit Sparringspartner: Woran Sie den Unterschied zu Coaching und Outplacement merken.

Veröffentlicht
Lesezeit
rund drei Minuten
Für wen
Erfahrene Führungskräfte ab 45, bei denen eine Veränderung ansteht, durch Merger, neuen CEO oder aus eigenem Antrieb

Karriereberatung auf Führungsebene ist kein Bewerbungstraining und kein Lebenslauf-Service. Sie bringt drei Dinge zusammen, die allein schwer gleichzeitig gelingen: Klarheit über die nächste Rolle, einen erprobten Weg in den Markt, auf dem diese Rolle vergeben wird, und ein Gegenüber, das Ihnen sagt, was Ihr Umfeld nicht sagt. Dieser Beitrag zeigt, wo Coaching und Outplacement enden und Karriereberatung beginnt, für wen das Format passt und für wen ausdrücklich nicht. Dadurch können Sie vor der Entscheidung einordnen, ob Sie an der Person, am Prozess oder am Markt arbeiten müssen, und wählen das Format, das Ihnen Monate spart.

Was leistet Karriereberatung für Führungskräfte, die sich verändern wollen?

Sie bringt drei Dinge zusammen, die Sie allein nur schwer gleichzeitig hinbekommen: Klarheit über die nächste Rolle, die zu Persönlichkeit, Lebenssituation und Marktwert passt; einen erprobten Weg in den Markt, auf dem diese Rolle vergeben wird; und ein Gegenüber, das den Markt von der anderen Seite kennt und Ihnen sagt, was Ihr Umfeld nicht sagt. Karriereberatung auf dieser Ebene ist kein Bewerbungstraining und kein Lebenslauf-Service. Sie ist Marktarbeit mit Sparringspartner.

Woran man den Unterschied merkt

Ein Geschäftsführer sagte mir im Erstgespräch: „Ich habe schon einen Coach gehabt. Der hat mir geholfen, zu verstehen, was ich will. Aber dann stand ich da und wusste nicht, wie ich da hinkomme.“ Das ist die Grenze, an der viele Formate enden. Coaching arbeitet an der Person. Outplacement-Häuser arbeiten am Prozess, oft mit einem Apparat, der für Hunderte Teilnehmer gebaut ist. Karriereberatung, wie ich sie verstehe, arbeitet am Markt: Welche Unternehmen brauchen gerade jemanden wie Sie, wer entscheidet dort, und wie kommen Sie auf den Tisch, bevor ein Berater beauftragt wird.

Für wen das passt

Sie sind eine erfahrene Führungskraft, meist 45 plus, und Sie haben in Ihrer Laufbahn selten etwas dem Zufall überlassen. Jetzt steht eine Veränderung an, weil der Merger durch ist, der neue CEO andere Leute will oder weil Sie merken, dass Ihnen Ihre Rolle fehlt. Sie wollen nicht irgendeinen Job, sondern den nächsten Schritt, bei dem Verantwortung, Vergütung und Gestaltung wieder zusammenpassen. Und Sie sind bereit, sich einzubringen. Dieses Format ist nichts für Zuschauer. Wer erwartet, dass jemand anders die Arbeit macht, ist bei einem Vermittler besser aufgehoben.

Was Sie davon haben

Sie sparen Monate, in denen Sie sonst in die falsche Richtung laufen. Sie halten Ihren Marktwert stabil, weil Sie nicht unsortiert sondieren. Und Sie haben weniger Nervenverschleiß, weil Sie nicht allein wissen müssen, ob es am Markt liegt oder an Ihnen. Das ist die Rechnung, die am Ende zählt, und sie fällt bei dieser Zielgruppe fast immer zugunsten der Beratung aus.

Ob eine Zusammenarbeit für beide Seiten passt, klärt sich im Erstgespräch. Kostenfrei, vertraulich, 20 Minuten.

Sabine Lanius
Über die Autorin

Sabine Lanius ist Executive Karriereberaterin und ehemalige Headhunterin. Aktiv im Bereich Executive Sparring, Executive Search und berufliche Neuorientierung seit 1998. Rund 1.500 Führungskräfte beraten. Unabhängig von Unternehmen und Personalberatungen.

Hängt es bei Ihnen an der Person, am Prozess oder am Markt?

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Zwanzig Minuten am Telefon, vertraulich, kostenfrei. Sie schildern Ihre Lage, ich frage nach und höre zu. Am Ende sage ich Ihnen offen, ob ich für Ihren Weg die Richtige bin.

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